| Wo liegt der Haken an den Webstyle-Verträgen? |
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Webstyle ist eine der umsatzstärksten Internetagenturen Deutschlands. Es besteht keine grundsätzliche Befürchtung, dass Webstyle seine Leistung nicht erbringt oder dass diese mangelhaft sei. Die Nachteiligkeit der Webstyle-Verträge ergibt sich aus dem Preisleistungsverhältnis und der fehlenden Rechteübertragung.
Vielen Kunden ist selbst nach Vertragsschluss nicht bewusst, dass die erstellten Internetseiten nicht dem Auftraggeber gehören und nur für die Dauer der Vertragslaufzeit zur Verfügung gestellt werden. Nach Ablauf der Vertragslaufzeit dürfen die Inhalte nicht weiterverwendet werden. Der Vertrag muss entweder verlängert oder die Rechte müssen gekauft werden.
Auf der anderen Seite wird häufig kritisiert, dass die Preise von Webstyle im Marktvergleich völlig überhöht seien. Über diese Frage lässt sich zwar trefflich streiten, Marktvergleiche zeigen jedoch, dass die Preise, die über die Laufzeit hinweg entrichtet werden müssen, ungewöhnlich hoch sind. Dies gilt selbst dann, wenn man berücksichtigt, dass die Erstellungskosten von Webstyle vorfinanziert werden und die Hostingkosten inbegriffen sind.
Die Erstellung einer einfachen Internetseite auf Grundlagen eines Contentmanagementsystems (CMS) sollte nach unserer Auffassung bei Beauftragung einer Werbeagentur nicht mehr als € 3.000,00 kosten – mehr hat die Seite, die Sie gerade sehen – auch nicht gekostet. Für das Hosting sind Kosten in Höhe von ca. € 20,00 pro Monat angemessen. |
Rechtsanwalt und Fachanwalt IT-Recht Chan-jo Jun | Salvatorstr. 21 | 97074 Würzburg
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